Vier Bücher für die einsame Insel

Die folgende Liste ist meine persönliche Reduktion auf das absolute Minimum. Und bis vor kurzem umfasste sie nur drei Bücher. Nun sind es vier geworden. Vier Bücher – natürlich aus dem Bereich Informatik – welche ich auch auf die einsame Insel mitnehmen würde (sofern ich dort überhaupt etwas mit Informatik zu tun haben möchte, was ich natürlich sehr bezweifle :-)). Sie gehören als Paperback in die Handbibliothek in unmittelbarer Griffnähe vom Arbeitsplatz, wie auch in die E-Book Sammlung die ich auf allen meinen Geräten verteile. Also stehts im Zugriff.

Hinweis: Die Reihenfolge der Auflistung ist zufällig.

  • Joshua Bloch: Effective Java, Addison-Wesley
  • Gamma, Helm, Johnson, Vlissides: Entwurfsmuster, Addison-Wesley
  • Robert C. Martin: Clean Code, mitp
  • Kirk Knoernschild: Java Application Architecture, Prentice Hall

Jedes dieser Bücher hat meine Professionalität als Softwareentwickler nachhaltig beeinflusst. Ich nutze sie nicht als Bücher die ich mal gelesen habe und die dann im Regal verstauben, sondern ich schlage immer wieder darin nach – vergleichbar mit einem Wörterbuch oder einem Lexikon. Auch wenn Sie teilweise Programmiersprachen (Java, C++) oder Technologien (OSGi) referenzieren (oder als Beispiele verwenden), sind sie uneingeschränkt auch für andere Sprachen sinnvoll. Weil sie enthalten alle grundlegende Konzepte, Muster, Prinzipien und best practices, welche ich in meinem restlichen Leben als professioneller Informatiker auf keinen Fall mehr missen möchte.

Prinzipien und Praktiken die in ihren Grundzügen z.T. schon vor vierzig (!) Jahren erkannt und formuliert wurden (Parnas), aber (vielleicht gerade darum?) heute in vielen Projekten noch immer sträflich vernachlässigt werden und zu vielen Problemen führen. Es ist eine Kunst, diese Prinzipien und Praktiken genügend lebhaft zu vermitteln und zu verbreiten, so dass deren Wert auch wirklich erkannt wird.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt die Essenzen aus diesen Büchern möglichst konsequent einzuhalten, vorzuleben und somit getreu dem alten Pfadfinder-Motto (das auch in Clean Code enthalten ist) die Projekte an denen ich arbeite oder aktiv mitgestalte im mindesten in einem besseren Zustand wieder zu verlassen als ich sie vorgefunden habe. Das ist ein wesentlicher Teil meiner Ethik als Softwareentwickler.

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