Ein Maerchen

November 10th, 2007 by Bruno Joho

Michi denkt ich schreibe Maerchen, ok here’s another one. Dieses Wochenende haben wir fuer eine FH Diplomarbeit 20 physikalische Server (physikalisch nennen wir sie, weil ein OS Image 1:1 direkt auf die Hardware geladen wird ohne Virtualisierung, die Ressourcen stehen 100% zur Verfuegung der Applikation die im OS laeuft. Nun, wie ist das moeglich, wenn man doch weiss, dass unsere 76 (physikalischen) Server bis auf einen, ausgelastet sind? Diese gute Auslastung zeigt mir, dass 1 Jahr nach der Eroeffnung des Enterprise Labs die Idee voll greift. Anfragen wie: “Kann ich einen PC haben fuer meine Diplomarbeit?, bleiben aus. Die angehenden Bachelor Absolventen wollen Serverseitig arbeiten. Sie nutzen die Sun Server (Sparc und bald auch Intel oder AMD). Oh Mann, endlich haben sie’s geschnallt!

Zurueck zu meinem urspruenglichen Thema der 20 neu geladenen Server. (Am Montagmorgen schaltet Michi die 20 Server wieder um auf ihre urspruenglichen Images). Wer macht uns das nach? Sind wir der Zeit voraus an der HSLU? Ja, ganz bestimmt! Nun haben das auch andere gemerkt und wollen auch etwas vom Kuchen. So wird mit viel Geld versucht zu erforschen was wir schon lange haben. Man nennt es Enterprise Lab oder auch “Flexible Ressourcen Nutzung”. Sorry guys you’re too late… Die Hochschule Rapperswil hat sich genauso wie die ETHZ angemeldet fuer einen Besuch im Enterprise Lab. Ich hoffe sehr, dass eine Zusammenarbeit mit diesen renomierten Bildungsinstitutionen zustandekommt. Die Ressourcen sind da zur Benutzung, AAI ist unterwegs und X86 mit Xen Hypevisor steht vor der Tuere. Xen ziehe ich dem ueberteuerten VMware vor, wir sind schliesslich eine Hochschule! Stellt euch vor, ein Befehl auf der Kommandozeile erzeugt ein (oder mehrere) Volume im SAN Storage (auf unserer Hitachi 9985 heissen die Ldev), gleichzeitig wird das OS vorbereitet mit all seinen Quirks und Spezialkonfigurationen. Ebenso werden die VLANs erzeugt und simultan auf den Netzwernodes konfiguriert. Die DNS Eintraege, die Firewall Eintraege einfach alles wird dynamisch erstellt und vom VSPS Framework verwaltet. Noch Fragen? Gieng das zu schnell, erzahle ich vielleicht Maerchen? Dieses Wochenende rechnen also 20 Nodes (wir nennen sie Ressource Set) fuer eine Diplomarbeit die 2 unserer Studenten zusammen mit der Grid Gruppe der Hochschule fuer Technik und Architektur in Freiburg bearbbeiten (Haute Ecole Spécialisée de Suisse Occidentale, Fribourg).

Am Montagmorgen geht der Unterricht weiter wie nichts geschehen waere. Ich bin sicher Michi kommt um 8:30 mit verschlafenen Blick und wenn ich frage ob die 20 Server umgeschaltet seien wird er sich kurz hinsetzen, auf das VSPS Framework einloggen und dann mir dann verschmitzt laechelnd entgegnen: “aber klar, ein Cron Job hat das heute morgen frueh, waehrend ich schlief, gestartet!” Maerchen gehen immer gut aus oder? PS: Nebenbei virtualisieren was das Zeug haelt. – Peanuts – Solaris Zonen administration lernen bei uns schon die Studenten im 3. Semester im Modul ICT Konzipierung und Beschaffung. Heinz Koller von Sun Microsystems sei gedankt, denn das VSPS Framework verwaltet nicht nur Ressource Sets, sondern seit neustem auch Solaris Zonen und LDev’s fuer x86 Intel und AMD (willkommen Bill).

Ein Mac, ein Unix und sehr viel Spass

November 8th, 2007 by Bruno Joho

Das glaubt mir niemend! Aber ich habe ueber 30 Zeugen inklusive unseren Datanbank Guru Prof. Olnhoff. Also da stehe ich vor ueber 3 jungen Studenten|innen und rede ueber Qualitaet an technischen Hochschulen. Auf meine Frage wie die Ausstrahlung einer Schule verbessert werden kann, kommen alle moeglichen (und abenteuerlichen) Antworten. Man ist sich einig: Die Qualitaet ist der strahlendste Punkt, den es zu beachten gilt. Streckt einer die Hand in die Hoehe und meint energisch: Um die Qualitaet zu steigern muss zuerst von dieser einseitigen Lernstrategie abstand genommen werden und immer nur Microsoft bezogen unterrichtet werden. Ich traue meinen Ohren nicht… und denke “Herr hast Du mich erhoert?” Unsicher frage ich nach, “Wie meinen Sie das?” “Man wird an dieser Schule richtig genoetigt Microsoft Produkte und Technologien zu verwenden.” Halleluja, denke ich nun einwenig erheitert. NUn kann ich’s nicht lassen und haake nach. “Wer ist auch dieser Meinung?” Jetzt kommts, ich hatte kein Bier, kein Red Bull, nichts. Fas die Haelfte der Klasse streckt mindestens einen Finger in die Hoehe. Ich kann die Studierenden schnell auffangen und ihnen versichern, dass sich dieser Umstand in den naechsten Monaten fuer sie dramatisch aendern wird. Dann naemlich beginnen sie die Kurse in ICT Konzipierung und Beschaffung und danach Enterprise Application. Da spricht man Unix, hoehrt Fibre Channel und klatscht den Takt von verteilten Systemen. Liebe Studenten|innen, ich bin 50, Unix ist 30 und die Nacht noch jung. Ich werde noch eine Weile an meinem neuen Mac verbringen und versuchen dessen Kommandozeile zu mastern. Kein klicken kann meine Streicheleinheiten auf der Bash Shell Prompt ersetzen (fremdgehen auf der Korn Shell ist erlaubt). 

Michi hat’s geschafft!

November 8th, 2007 by Bruno Joho

endlich haben wir unseren blog, danke Michi