March 30th, 2008 by Bruno
Wir, (die Kunden, die Clientel, die User, die Benutzer oder wie wir alle genannt werden) sind die Macht. Ich sage bewusst “wir”, denn auch ich partizipiere in für mich interessanten Communities. Dies geschieht ohne Zwang, ohne eine Verpflichtung. Wenn die Community sogar einen Wechsel der Rollen (Participation) zulässt, desto eher will dieser Benutzer ein aktives Mitglied der Community bleiben, vielleicht sogar über eine lange Zeit. Die Community gibt dem einzelnen Studenten oder Researcher eine Stimme, egal ob diese(r) in einem 9-5 oder 5-9 Job engagiert ist. Ich habe manchmal das Gefühl die einzigen die nicht Teil der grossen “We” Bewegung sind befinden sich in meiner unmittelbaren Nähe (nein ich nenne keinen Namen).
Nun, immerhin schon im Jahr 2008 AC (after Christ), befinden wir uns auch im Zeitabschnitt 10 AG (After Google). Nun frage ich weiter: Implementiert Google das Business Modell der AG Zeit? Vielleicht…. Mit Sicherheit hat Google die Arbeitsweise der neuen Generation Entwickler als erste erkannt und gefördert. Ebenso hat Google als erste Internet Firma das Verhalten der Benutzer im Bezug auf Werbung am geschicktesten ausgenützt. Hier gebührt meine Anerkennung. Trotzdem ist Google keine “We” Community. “We” Communities wie z.B. “My Facebook” publiziert was “We” wollen und was wir sind. Google hingegen sammelt unser Verhalten (“was bist Du?”) in unseren Aktionen und verwendet diese.
Sinnieren wir einmal über eine Idee der “We” Community. Im Unterricht schreiben die Studenten (wenigstens die Fleissigen) ihre Notizen auf Papier oder in einen Notebook. Wieso editieren wir nicht alle während dem Unterricht an einen virtuellen Notebook? Dazu müssten wir nur noch die Domäne notebook.com reservieren und schon schreiben alle gemeinsam an den Notizen zum Unterricht. Dieses gemeinsame Schreiben ergibt ein “We”, das alles bisherige übertrifft. Zu unserem Modell gehören 5 Regeln:
- Finde einen “we” Prozess
- Finde eine “we” Gesellschaft
- Stelle “we” Tools und Support (Web 2.0, Support, etc.)
- Akzeptiere die Wünsche der “we” Gesellschaft.
- Überprüfe die “we” Resultate (aktive User, neue Vorlesungen, etc.)
Alle partizipieren am Unterricht, die Notizen geben Auskunft über den Gehalt des Unterrichts. Schon arbeiten alle am Unterricht mit. So einfach geht das im Zeitalter der Communities.
Als Randerscheinung könnten bisher nicht gehörte Stimmen lauter werden. In dieser Männergesellschaft sind die der Frauen noch nicht richtig erhört worden, wahrscheinlich haben sie gar keine Stimme. Im Zeitalter AG wird auch unserem schönen Geschlecht die Stimme geben, die Ihnen zusteht, Web 3.0 sei Dank.
Tags: , Communities, Lernen, Partizipation, Unterricht
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December 2nd, 2007 by Bruno
The Lab Exercise of the Bachelor module Enterprise Application reached the second Milestone. It’s a JEE5 application with typical web shop requirements. The shop sales mp3 song files payable by credit card. Milestone 2 includes JAX-WS, JMS, stateful and staeless Beans, Message Driven Beans, and of course the EJB3 persistent Framework which uses 1 (read only) DB hosting the songs and song metadata, and another DB hosting the client and sales data. The credit card check is implemented as a web service running on a dedicated server in the Enterprise Lab. The application does not yet include any sophisticated security. This topic will be addressed in milestone 3. Container based (declarative) Security and other security tools such as access manager will be included in the application.
I’m very pleased by the progress an the interest produced by the students and pretty sure the the way we follow by teaching Enterprise Application Technologies has a bright future. First time the Industry can count on the Education Institutes (I mean we) to get graduates with in depth knowledge about Enterprise Architectures (Thanks to Prof. Joerg Hofstetter) and Enterprise Application Technologies. Stay tuned and read more about final Bachelor works. We got some very interesting JEE5 and some nice Unix applications. Same station, same time….
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November 17th, 2007 by Bruno
einwenig traurig bin ich schon, hab ich doch heute erfahren, dass wir gleich alle Frauen verlieren im Institut fuer sichere Software (ISIS). Jetzt wo ich endlich Ruth’s unkomplizierte Sichtweise und ihre Informatikkenntnisse zu schaetzen gelernt habe, wo Agi’s Organisationstalent und immerwaehrende Freundlichkeit zur Selbstverstaendlichkeit geworden ist, gerade jetzt beginne ich die bestimmte und emazipierte Art von Christina zu vermissen. Nun verlassen uns alle drei. Ist das Mobbing gegen die Maennerwelt? Haben wir etwas falsch gemacht? Maenner machen ja bekanntlich immer etwas falsch.Ruth ist fluegge geworden und bereichert die Wirtschaft, Christina kann endlich einen aktiven Beitrag zu ihrem Weltbild leisten und Agi kann ihre Interessen und Faehigkeiten noch besser einbringen. So gesehen sind wir unschuldig. Nun wuensche ich allen drei Angels einen guten Start mit ihren neuen Charlie’s. Uns wuensche ich einen Frauenanteil, nicht einen groesseren sondern ueberhaupt einen.
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November 10th, 2007 by Bruno
Michi denkt ich schreibe Maerchen, ok here’s another one. Dieses Wochenende haben wir fuer eine FH Diplomarbeit 20 physikalische Server (physikalisch nennen wir sie, weil ein OS Image 1:1 direkt auf die Hardware geladen wird ohne Virtualisierung, die Ressourcen stehen 100% zur Verfuegung der Applikation die im OS laeuft. Nun, wie ist das moeglich, wenn man doch weiss, dass unsere 76 (physikalischen) Server bis auf einen, ausgelastet sind? Diese gute Auslastung zeigt mir, dass 1 Jahr nach der Eroeffnung des Enterprise Labs die Idee voll greift. Anfragen wie: “Kann ich einen PC haben fuer meine Diplomarbeit?, bleiben aus. Die angehenden Bachelor Absolventen wollen Serverseitig arbeiten. Sie nutzen die Sun Server (Sparc und bald auch Intel oder AMD). Oh Mann, endlich haben sie’s geschnallt!
Zurueck zu meinem urspruenglichen Thema der 20 neu geladenen Server. (Am Montagmorgen schaltet Michi die 20 Server wieder um auf ihre urspruenglichen Images). Wer macht uns das nach? Sind wir der Zeit voraus an der HSLU? Ja, ganz bestimmt! Nun haben das auch andere gemerkt und wollen auch etwas vom Kuchen. So wird mit viel Geld versucht zu erforschen was wir schon lange haben. Man nennt es Enterprise Lab oder auch “Flexible Ressourcen Nutzung”. Sorry guys you’re too late… Die Hochschule Rapperswil hat sich genauso wie die ETHZ angemeldet fuer einen Besuch im Enterprise Lab. Ich hoffe sehr, dass eine Zusammenarbeit mit diesen renomierten Bildungsinstitutionen zustandekommt. Die Ressourcen sind da zur Benutzung, AAI ist unterwegs und X86 mit Xen Hypevisor steht vor der Tuere. Xen ziehe ich dem ueberteuerten VMware vor, wir sind schliesslich eine Hochschule! Stellt euch vor, ein Befehl auf der Kommandozeile erzeugt ein (oder mehrere) Volume im SAN Storage (auf unserer Hitachi 9985 heissen die Ldev), gleichzeitig wird das OS vorbereitet mit all seinen Quirks und Spezialkonfigurationen. Ebenso werden die VLANs erzeugt und simultan auf den Netzwernodes konfiguriert. Die DNS Eintraege, die Firewall Eintraege einfach alles wird dynamisch erstellt und vom VSPS Framework verwaltet. Noch Fragen? Gieng das zu schnell, erzahle ich vielleicht Maerchen? Dieses Wochenende rechnen also 20 Nodes (wir nennen sie Ressource Set) fuer eine Diplomarbeit die 2 unserer Studenten zusammen mit der Grid Gruppe der Hochschule fuer Technik und Architektur in Freiburg bearbbeiten (Haute Ecole Spécialisée de Suisse Occidentale, Fribourg).
Am Montagmorgen geht der Unterricht weiter wie nichts geschehen waere. Ich bin sicher Michi kommt um 8:30 mit verschlafenen Blick und wenn ich frage ob die 20 Server umgeschaltet seien wird er sich kurz hinsetzen, auf das VSPS Framework einloggen und dann mir dann verschmitzt laechelnd entgegnen: “aber klar, ein Cron Job hat das heute morgen frueh, waehrend ich schlief, gestartet!” Maerchen gehen immer gut aus oder? PS: Nebenbei virtualisieren was das Zeug haelt. – Peanuts – Solaris Zonen administration lernen bei uns schon die Studenten im 3. Semester im Modul ICT Konzipierung und Beschaffung. Heinz Koller von Sun Microsystems sei gedankt, denn das VSPS Framework verwaltet nicht nur Ressource Sets, sondern seit neustem auch Solaris Zonen und LDev’s fuer x86 Intel und AMD (willkommen Bill).
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November 8th, 2007 by Bruno
Das glaubt mir niemend! Aber ich habe ueber 30 Zeugen inklusive unseren Datanbank Guru Prof. Olnhoff. Also da stehe ich vor ueber 3 jungen Studenten|innen und rede ueber Qualitaet an technischen Hochschulen. Auf meine Frage wie die Ausstrahlung einer Schule verbessert werden kann, kommen alle moeglichen (und abenteuerlichen) Antworten. Man ist sich einig: Die Qualitaet ist der strahlendste Punkt, den es zu beachten gilt. Streckt einer die Hand in die Hoehe und meint energisch: Um die Qualitaet zu steigern muss zuerst von dieser einseitigen Lernstrategie abstand genommen werden und immer nur Microsoft bezogen unterrichtet werden. Ich traue meinen Ohren nicht… und denke “Herr hast Du mich erhoert?” Unsicher frage ich nach, “Wie meinen Sie das?” “Man wird an dieser Schule richtig genoetigt Microsoft Produkte und Technologien zu verwenden.” Halleluja, denke ich nun einwenig erheitert. NUn kann ich’s nicht lassen und haake nach. “Wer ist auch dieser Meinung?” Jetzt kommts, ich hatte kein Bier, kein Red Bull, nichts. Fas die Haelfte der Klasse streckt mindestens einen Finger in die Hoehe. Ich kann die Studierenden schnell auffangen und ihnen versichern, dass sich dieser Umstand in den naechsten Monaten fuer sie dramatisch aendern wird. Dann naemlich beginnen sie die Kurse in ICT Konzipierung und Beschaffung und danach Enterprise Application. Da spricht man Unix, hoehrt Fibre Channel und klatscht den Takt von verteilten Systemen. Liebe Studenten|innen, ich bin 50, Unix ist 30 und die Nacht noch jung. Ich werde noch eine Weile an meinem neuen Mac verbringen und versuchen dessen Kommandozeile zu mastern. Kein klicken kann meine Streicheleinheiten auf der Bash Shell Prompt ersetzen (fremdgehen auf der Korn Shell ist erlaubt).
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November 8th, 2007 by Bruno
endlich haben wir unseren blog, danke Michi
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