The Power of Community

Wir, (die Kunden, die Clientel, die User, die Benutzer oder wie wir alle genannt werden) sind die Macht. Ich sage bewusst “wir”, denn auch ich partizipiere in für mich interessanten Communities. Dies geschieht ohne Zwang, ohne eine Verpflichtung. Wenn die Community sogar einen Wechsel der Rollen (Participation) zulässt, desto eher will dieser Benutzer ein aktives Mitglied der Community bleiben, vielleicht sogar über eine lange Zeit. Die Community gibt dem einzelnen Studenten oder Researcher eine Stimme, egal ob diese(r) in einem 9-5 oder 5-9 Job engagiert ist. Ich habe manchmal das Gefühl die einzigen die nicht Teil der grossen “We” Bewegung sind befinden sich in meiner unmittelbaren Nähe (nein ich nenne keinen Namen).

Nun, immerhin schon im Jahr 2008 AC (after Christ), befinden wir uns auch im Zeitabschnitt 10 AG (After Google). Nun frage ich weiter: Implementiert Google das Business Modell der AG Zeit? Vielleicht…. Mit Sicherheit hat Google die Arbeitsweise der neuen Generation Entwickler als erste erkannt und gefördert. Ebenso hat Google als erste Internet Firma das Verhalten der Benutzer im Bezug auf Werbung am geschicktesten ausgenützt. Hier gebührt meine Anerkennung. Trotzdem ist Google keine “We” Community. “We” Communities wie z.B. “My Facebook” publiziert was “We” wollen und was wir sind. Google hingegen sammelt unser Verhalten (“was bist Du?”) in unseren Aktionen und verwendet diese.

Sinnieren wir einmal über eine Idee der “We” Community. Im Unterricht schreiben die Studenten (wenigstens die Fleissigen) ihre Notizen auf Papier oder in einen Notebook. Wieso editieren wir nicht alle während dem Unterricht an einen virtuellen Notebook? Dazu müssten wir nur noch die Domäne notebook.com reservieren und schon schreiben alle gemeinsam an den Notizen zum Unterricht. Dieses gemeinsame Schreiben ergibt ein “We”, das alles bisherige übertrifft. Zu unserem Modell gehören 5 Regeln:

  • Finde einen “we” Prozess
  • Finde eine “we” Gesellschaft
  • Stelle “we” Tools und Support (Web 2.0, Support, etc.)
  • Akzeptiere die Wünsche der “we” Gesellschaft.
  • Überprüfe die “we” Resultate (aktive User, neue Vorlesungen, etc.)

Alle partizipieren am Unterricht, die Notizen geben Auskunft über den Gehalt des Unterrichts. Schon arbeiten alle am Unterricht mit. So einfach geht das im Zeitalter der Communities.

Als Randerscheinung könnten bisher nicht gehörte Stimmen lauter werden. In dieser Männergesellschaft sind die der Frauen noch nicht richtig erhört worden, wahrscheinlich haben sie gar keine Stimme. Im Zeitalter AG wird auch unserem schönen Geschlecht die Stimme geben, die Ihnen zusteht, Web 3.0 sei Dank.

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