Ein Maerchen

Michi denkt ich schreibe Maerchen, ok here’s another one. Dieses Wochenende haben wir fuer eine FH Diplomarbeit 20 physikalische Server (physikalisch nennen wir sie, weil ein OS Image 1:1 direkt auf die Hardware geladen wird ohne Virtualisierung, die Ressourcen stehen 100% zur Verfuegung der Applikation die im OS laeuft. Nun, wie ist das moeglich, wenn man doch weiss, dass unsere 76 (physikalischen) Server bis auf einen, ausgelastet sind? Diese gute Auslastung zeigt mir, dass 1 Jahr nach der Eroeffnung des Enterprise Labs die Idee voll greift. Anfragen wie: “Kann ich einen PC haben fuer meine Diplomarbeit?, bleiben aus. Die angehenden Bachelor Absolventen wollen Serverseitig arbeiten. Sie nutzen die Sun Server (Sparc und bald auch Intel oder AMD). Oh Mann, endlich haben sie’s geschnallt!

Zurueck zu meinem urspruenglichen Thema der 20 neu geladenen Server. (Am Montagmorgen schaltet Michi die 20 Server wieder um auf ihre urspruenglichen Images). Wer macht uns das nach? Sind wir der Zeit voraus an der HSLU? Ja, ganz bestimmt! Nun haben das auch andere gemerkt und wollen auch etwas vom Kuchen. So wird mit viel Geld versucht zu erforschen was wir schon lange haben. Man nennt es Enterprise Lab oder auch “Flexible Ressourcen Nutzung”. Sorry guys you’re too late… Die Hochschule Rapperswil hat sich genauso wie die ETHZ angemeldet fuer einen Besuch im Enterprise Lab. Ich hoffe sehr, dass eine Zusammenarbeit mit diesen renomierten Bildungsinstitutionen zustandekommt. Die Ressourcen sind da zur Benutzung, AAI ist unterwegs und X86 mit Xen Hypevisor steht vor der Tuere. Xen ziehe ich dem ueberteuerten VMware vor, wir sind schliesslich eine Hochschule! Stellt euch vor, ein Befehl auf der Kommandozeile erzeugt ein (oder mehrere) Volume im SAN Storage (auf unserer Hitachi 9985 heissen die Ldev), gleichzeitig wird das OS vorbereitet mit all seinen Quirks und Spezialkonfigurationen. Ebenso werden die VLANs erzeugt und simultan auf den Netzwernodes konfiguriert. Die DNS Eintraege, die Firewall Eintraege einfach alles wird dynamisch erstellt und vom VSPS Framework verwaltet. Noch Fragen? Gieng das zu schnell, erzahle ich vielleicht Maerchen? Dieses Wochenende rechnen also 20 Nodes (wir nennen sie Ressource Set) fuer eine Diplomarbeit die 2 unserer Studenten zusammen mit der Grid Gruppe der Hochschule fuer Technik und Architektur in Freiburg bearbbeiten (Haute Ecole Spécialisée de Suisse Occidentale, Fribourg).

Am Montagmorgen geht der Unterricht weiter wie nichts geschehen waere. Ich bin sicher Michi kommt um 8:30 mit verschlafenen Blick und wenn ich frage ob die 20 Server umgeschaltet seien wird er sich kurz hinsetzen, auf das VSPS Framework einloggen und dann mir dann verschmitzt laechelnd entgegnen: “aber klar, ein Cron Job hat das heute morgen frueh, waehrend ich schlief, gestartet!” Maerchen gehen immer gut aus oder? PS: Nebenbei virtualisieren was das Zeug haelt. – Peanuts – Solaris Zonen administration lernen bei uns schon die Studenten im 3. Semester im Modul ICT Konzipierung und Beschaffung. Heinz Koller von Sun Microsystems sei gedankt, denn das VSPS Framework verwaltet nicht nur Ressource Sets, sondern seit neustem auch Solaris Zonen und LDev’s fuer x86 Intel und AMD (willkommen Bill).

One thought on “Ein Maerchen

  1. tathalma

    So, so – ich werde Zitiert! 🙂

    Gut gebrüllt Löwe! Die verteilte Berechnung war übrigens ein voller Erfolg, die 20 Resourcen haben mit Hilfe von PopC++ den MD5 Hash (btw: liebe Studierende, nur weil es Hash heisst kann man es nicht zwingend Rauchen) in 16 Studen gebrochen. Jetzt wird der Code optimiert um die Zeit noch zu verkürzen (schliesslich weis ja jede Absolventin/jeder Absolvent von ICT Ko&Be, dass Code optimieren 100-mal mehr bringt Effizient bringt als neue Hardware anzuschaffen.)

    Live long and prosper, Michael

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