Meine Asia-Pacific Reise beginnt mit einem grossen Vogel

Seid gegrüsst.

Meine achtmonatige Backpacker Asia-Pacific Reise für das Jahr 2012 hat begonnen.

Am 30. Dezember 2011 18:40 bin ich vom Zürich Flughafen gestartet.
Der erste Zwischenstopp was Frankfurt. Von dort aus bin ich dann mit der brandneuen A380-800 der Lufthansa Richtung Singapur aufgebrochen. Laut Angaben der Lufthansa, bietet ihre Version des A380 Platz für 526 Passagiere. Zertifiziert wurde das Flugzeug sogar für 853 Passagiere (wenn es nur eine Economy Klasse gäbe).
Der Flieger ist 72.73 m lang, 24.45 m hoch und hat eine Flügelspannweite von 79.75 m. Dies macht den A380 zum grössten Passagierflugzeug der Welt. Aber das wisst ihr ja vermutlich alle, ihr habt auch Nachrichten geschaut.

Als Passagier kann man dank drei bordinternen Kameras den Flug von aussen live mitverfolgen.
Besonders eindrücklich war die Kamera, hoch oben am Heck. Von dieser hohen Perspektive erscheinen Fahrzeuge wie Spielzeugautos und die Startbahn erweckt den Eindruck, dass sie nicht für den Start ausreicht, da der A380 knapp zwei Mal breiter ist.

Als der A380 nun an seiner Startposition war und das Takeoff bekam, erwartete ich ein ohrenbetäubendes Geräusch der vier Rolls-Royce Triebwerke, die für diese Phase einen Schub von knapp 130000 PS erzeugen. Aber da war kein lautes Geräusch zu hören, nur ein dumpfes Rauschen. Würde sagen, perfekt gelungen. Leise Triebwerke, gute Isolation (in der Business und First Class sogar noch besser isoliert).
Somit konnte ich auch ein wenig schlafen (ca. 3h) auf den 12h langen Flug nach Singapur.

Aber genug geredet, hier nun einige interessante Videos zum A380.

Bilder und Erlebnisse zum Neujahr in Singapur und meiner Gastfamilie in Perth kommen noch.

HydroNet kommt in die Medien

Für diejenigen, die nicht wissen um was es sich beim EU-Projekt HydroNet handelt, hier eine kurze Erklärung:

Autonome Katamarane und Bojen, ausgestattet mit sensiblen Sensoren, ermöglichen die effiziente Überwachung der Wasserqualität in Seen, Lagunen und Flüssen. Eine optimierte drahtlose Kommunikationsinfrastruktur übermittelt die Messdaten zur Einsatzkontrolle.

Mit Freude gebe nun ich bekannt, dass HydroNet in den folgenden Medien erwähnt wird:

Durch die Medienpräsenz hoffen wir natürlich, dass potentielle künftige Partner auf das Projekt und die Resultate aufmerksam werden.
Nun sind es nur noch knapp drei Wochen, wo ich noch an der Hochschule Luzern arbeite bevor ich auf die lange Reise gehe.
Mit Hochdruck arbeite ich daran unser Forschungsprojekt abzuschliessen. Auch die UBICOMM 2011 Konferenz steht kurz bevor wofür ich noch meinen kurzen Talk vorbereiten darf.

Erster itgirls@hslu Workshop war ein Erfolg

Der Frauenanteil ist in der Informatik leider immer noch sehr tief.
Dabei wären Frauen sehr gut für diese Branche geeignet.

Viele setzen die Informatik mit dem noch weit verbreiteten (und meiner Ansicht auch falschem) Image von ungepflegten und introvertierten Nerds in Verbindung.
Dabei ist dies überhaupt nicht der Fall. In der Informatik sind Kreativität, Selbstkompetenz, Methodik und auch Sozialkompetenzen (Kundenkontakt etc.) gefragt. Hinter der Informatik stehen keine PC-Freaks dahinter, die tagelang im Keller vor dem PC sitzen. Es sind engagierte Persönlichkeiten, die einen vielfältigen Beruf ausüben und Freude daran haben Herausforderungen anzupacken und diese zu meistern.

Ich bin überzeugt, dass mehr Frauen in der IT-Branche einen positiven Effekt auf diese hätten.
Die noch von Männer dominierte Domäne würde aufgemischt werden und es würden sich neue Synergien zwischen den beiden Geschlechtern ermöglichen.

Die Hochschule Luzern engagiert sich mit einem dreitägigen Ferienprogramm für 14- bis 16-jährige Schülerinnen dem weiblichen Nachwuchs die IT näher zu bringen und Vorurteile  aus dem Weg zu schaffen.

Das Ferienprogramm “ITgirls@hslu” besteht aus mehreren Workshops und Exkursionen und soll den Schülerinnen vermitteln, wie aufregend und vielfältig Informatik sein kann.

Folgende Punkte stehen auf dem Programm:

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Kurse sind für April und Oktober 2012 geplant.
Weitere Infos

Erfolgreicher Workshop

Der erste Kurs von ITgirls@hslu war schon seit längerem ausgebucht. Das Feedback der 39 Teilnehmerinnen war sehr gut. Sie hatten sichtlich ihren Spass und waren begeistert von der Vielfalt, die in der IT steckt.

Auch die Medien wurden aufmerksam und berichteten:

Wir arbeiten als Team

wer hat diesen Spruch nicht schon gehört? Freitag, 3. September hat der 3 tägige Drupal Commerce Event für Entwickler, Anwender und Projektmanager stattgefunden. Ich habe am Nachmittag eine kurze Visite im Foyer der Mensa auf unserem Campus gemacht. Unter anderem habe ich die verschiedenen Ausstellungsstände der Drupal Sponsoren besucht. Leider war es mir nicht möglich ein kleines Refreshment in unserer Mensa zu beziehen. Die Mensa war geschlossen. Man stelle sich das vor. Ein populärer Event wird auf dem Campus Horw abgehalten, die Leute kommen aus der ganzen Schweiz um sich über eines der besten CMS zu informieren und diskutieren. Die Mensa jedoch folgt dem Protokoll, man ist ja schliesslich in der Gewerkschaft 😉 Zumachen um 15:00 und ab in die Badi. Diesem Beispiel bin ich auch gefolgt. Schliesslich war dieser Freitag ein ziemlich heisser Tag. Auch für die Angereisten.

2011-09-14 | Posted in: /etc | Comments Closed

HydroNet and the Babel Routing Protocol

This year I’ve had the task to develop a subset implementation of the Babel routing protocol for low-power wireless devices running the TinyOS operating system. This was done to satisfy the communication requirements (especially to overcome long distances over the air) for the HydroNet project. At the beginning of this article I will give you an overview of this amazing project. Afterwards I will explain you the functionality and advantages of Babel, which was primarily designed for wireless mesh networks.

HydroNet – The Guardians of Water

HydroNet is aimed at designing and developing an autonomous network of sensors to improve the monitoring of water quality in rivers, lakes and lagoons. This autonomous network consists of unmanned catamarans and buoys. Each catamaran or buoy (I will call them simply nodes) is equipped with optical, chemo- and bio-sensors to detect water pollutants like mercury, cadmium, oil and many others. The mission area is 10 x 3 km for open waters (sea, ocean) and 15 km for closed waters (creeks, rivers). Mission and measurement data is exchanged wirelessly between nodes and to the base station at the coast in real-time. Communication problems arise in the mission area due to the long distances, frequency regulations, reflections and obstacles (like ships, river bends). A communication infrastructure had to be built to overcome those challenges.

HydroNet is supported by the Seventh Framework Programme (FP7) from the European Commission and involves ten partners from six countries. Two competence centers at the Lucerne University of Applied Sciences and Arts were assigned to build the communication infrastructure. The CC Electronics center designed and developed the hardware and the D3S (where I work) center implemented the firmware including the routing protocol.

But first lets look at the video to get a better impression of the project:

[youtube width=”480″ height=”390″]http://www.youtube.com/watch?v=yr3WsrCf23M[/youtube]

The communication infrastructure consists mainly of the following components:

  • self-made antenna
  • TI MSP430 ultra-low-power micro-controller (10K RAM, 48K ROM, running @ 8MHz)
  • Semtech XE1205 radio transceiver operating in the 443MHz ISM band
  • An amplifier to boost the signals up to 2.5 Watt, with overload protection
  • TinyOS, an open-source operating system
  • the firmware (written in nesC), interacts with the node’s main computer, handling the radio communication and routing

The hardware components are designed for low-power usage. This is necessary to extend the battery lifetime of the nodes and increase the mission time without human intervention. Of course low-power is generally coupled to limited resources. Therefore you can’t add any extra sugar to your firmware and you need to develop very economically.
The amplifier and the antenna enable to overcome distances up to 3km above the sea (antenna 2m above sea level), but it’s still not enough to cover the whole mission area. Therefore a routing-protocol came into play to allow nodes to act as repeaters. Intermediate nodes on a path can forward data packets to the destination node which is out of range from the originator.

Babel, route me

As partly mentioned, several challenges needed to be achieved by the routing protocol to maintain a reliable communication within the participants:

  • minimal operational data, like routing tables, buffered messages (10K RAM)
  • small footprint (48K ROM)
  • low processing load (only 8MHz)
  • especially designed for wireless mesh networks
  • minimal and efficient bandwidth utilization (avoid collisions, routing-loops, routing overhead)
  • react fast to mobility changes (the catamarans are moving permanently)
  • low power consumption (the radio + amplifier are very hungry)
  • support research & development

Our evaluation of different routing protocols led us to Babel, because its features looked very promising to fulfill the project requirements. Juliusz Chroboczekhas specified Babel in the RFC 6126, which changed its state from draft to experimental in April 2011. He also has developed a stable daemon of Babel (babeld). More information, sources and binaries for Debian/Ubuntu and also for OpenWRT can be found on his official page. Also his slides from a talk about Babel explain well the protocol.

I will summarize some of the main, and in my opinion also very impressive, features of the protocol:

  • distance-vector routing protocol (less computational complexity, less overhead, saves memory)
    • babeld has only 8000 lines of code
  • proactive protocol, with reactive features
    • speeds up convergence by reactively requesting new routing information when a node suffers from route starvation
  • based on the ideas in DSDVAODV and Cisco’s EIGRP
  • designed to work in wired and wireless mesh network simultaneously
  • runs on IPv4 and IPv6 simultaneously
  • feasibility condition guarantees loop-freedom
  • senses link quality for computing route metrics using variant of the ETX algorithm (more adequate for wireless links)
  • also radio-frequency aware to avoid interference

The subset implementation

Of course, some of the features from Babel are not required or appropriate for the HydroNet project (like IPv6, operation in wired networks). Therefore I designed and have developed a subset implementation of the Babel routing protocol for the TinyOS operating system, to fit the needs for HydroNet.

I’ve described the considerations and optimizations in the Work in Progress paper Babel multi-hop routing for TinyOS low-power devices, which will be published at the UBICOMM 2011.

2011-09-05 | Posted in: nesC | Comments Closed

Windows PC

Finally, after so many years in the IT industry I learnd the best use of a Windows PC.

 

2011-08-29 | Posted in: /etc | Comments Closed

How much knowledge is needed for a chair holder?

I’m participating in a work group. This group gets together every 2 Months and discusses IT topics and problems within the enterprise. It’s the destiny of the chair holder to shout on a regular base against Mac products. “They’re all crap”, is just one example.  Of course everybody in the group tend to believe the highly decorated group leader, disregarding the fact he never owned a Mac Computer nor does he use any other Mac device. Ok, so far so good. This morning I was amused when the anticipation pairs with the lack of technical facts. Here’s the statement: “Mac software installs very complicated with lots of mutual dependencies. This makes it nearly impossible for decent administration.”

I’m not entirely sure if I missing here something (I’m using OSX, Windows, Solaris on a everyday base for years). I asked several “cracks and nerds” if they could list me essential differences comparing OSX and Windows. Despite the list is not very long and after a reduction to “real essential difference” the list became very short. One thing popping up is the missing registry in the OSX Operating System. A programm ist installed by copying the binaries into a folder. The program is removed by deleting this folder.

I recall the statement: “Mac software installs very complicated with lots of mutual dependencies. This makes it nearly impossible for administration.”

I strongly suggest for every emotional criticizer: Get to know the product first, then start shouting.

Sind Zürichs Dönerläden rassistisch?

3 Uhr morgens in Zürich. Die Party ist vorbei und etwas Energie tanken würde nicht schaden.

Also gehe ich in einen Dönerladen. Doch statt dem Gebratenen Reis (Nasi Goreng) gibts einen Gebratenen Nazi 🙂 Aber seht doch am besten selbst.

Nazi Goreng

2011-04-25 | Posted in: Fun | Comments Closed

Höhenflug mit Delta-Modellflieger über der HSLU T&A

Was macht man mit einem iPod mit eingebauter Kamera, einem Swift 2 Delta-Modellflieger, einem total überdimensioniertem Motor und einem Dach auf ca. 25m Höhe?

Richtig, man füge all diese Komponenten zusammen und schlussendlich entsteht ein Film in atemberaubender Höhe über Horw.

[youtube width=”480″ height=”390″]http://www.youtube.com/watch?v=VBJ5mur2aZ4[/youtube]

PS: Leider war die Kamera zu nahe am Motorenregler angebracht, darum die lästigen Wellenmuster im Film. Beim nächsten Mal kommts sicher besser, versprochen 😉

Hier noch ein kurzes Video von einem schnellen Takeoff vom Boden aus. Der Motor würde noch einiges mehr leisten, es wäre auch möglich direkt senkrecht zu starten 😀

[youtube width=”480″ height=”390″]http://www.youtube.com/watch?v=1kDTeOyOF2s[/youtube]

2011-04-22 | Posted in: Fliegen | Comments Closed