Good old Business Model

I was quite surprised when one of my designated graduates told me he wouldn’t start working for our Institute instead following the offer of a young  entrepreneur (also originated from or Institute). This offer aims for work at no payment for several months, but receiving shares of the yet to be founded software company instead. Whow, think about! Remember when Hewlet and Packard started with 536 Dollar in their pocket 60 years ago in an old garage. Despite the fact all our graduates are decoyed with lots of salary promises form countless head hunters, though, for me this is all good news. Who want’s to work for dreams these days? Who want’s to work for nothing (and the chicks for free)? Not one, not two, no wait a moment…., there are 3 of them. This class (or should I say “age cohort”) where those 3 young software engineers have emerged was always my favourite class. To remember, I told them how to build Enterprise Applications and I told them Unix too. Makes me proud a little bit too. Hey Guys, I wish you all the best, I wish you luck and remember the Institute likes guys like you.

2008-06-30 | Posted in: /etc | Comments Closed

Neue Informatiker braucht das Land

Der Titel ist mir spontan eingefallen in Anlehnung an den Song von Ina Deters: “Neue Männer braucht das Land”. Die neue deutsche Welle hat damals in den Achzigern versucht einem Trend einen Namen zu geben.

Um es gleich vorweg zu nehmen, Informatiker steht in diesem Blog auch für die weibliche Ausführung. In allen Zeitungen wird neuerdings ein Informatikermangel beklagt. Moment mal…. hatten wir das nicht schon mal? Wie war das damals Ende der Neunziger? Gab es damals nicht sogar Vorstöße auf politischer Ebene? In Deutschland bewilligte die Regierung auf Druck der Industrie sogar 50’000 spezial Aufenthaltsbewilligungen für Informatiker aus den nicht EU Raum. Der typisch pragmatische Ansatz der Schweiz (nome ned hetze) hat uns damals vor einer Informatiker Inflation bewahrt. Ich erinnere an den darauffolgenden Zusammenbruch, auch “dot burst “genannt.

Bei einem Gespräch mit Wirtschaftsfachleuten werfe ich ein, dass unser Wirtschaftssystem einem Kollaps nahe sei und nun würden noch Nahrungsmittel Termingeschäfte populär. Darauf erwidern diese: “Man muss nur den Markt spielen lassen. Es gibt noch genug Boden wo wir etwas anpflanzen können und sobald ein Mehrangebot vorhanden ist, sinken die Preise ganz natürlich”. Moment mal, verstehe ich das richtig. Wir lassen den Markt spielen dann regelt sich alles. Ok, wirklich clever diese Wirtschaftsfachleute. Nur dass in der Zwischenzeit Millionen von Menschen an Hunger sterben, passt weniger in die Gleichung.

Zurück zum Thema. Können wir den Informatiker-Markt spielen lassen oder muss korrigierend eingegriffen werden?Wieso ist die Nachfrage so gross, wo doch grosse Entlassungen bei unseren Grossbanken vor der Türe stehen? Fehlen uns die älteren Semester, also jene Generation die Informatik aufgebaut hat und bis jetzt am Leben erhält, weil diese nach und nach in den Ruhestand wechseln? Oder sind es vielleicht jene Firmen die sich plötzlich anders besinnen und dem “In-Sourcing” Trend folgen? Oder sind jene Firmen schuld die uns vor Jahren weismachen wollten, dass alle Informatik in den Osten gehen sollte. Was auch immer die Gründe sein mögen, die Bildungsinstitute sind gefordert. Es geht nicht nur darum mehr Informatiker zu erzeugen, sondern auch den (hohen) Standard beizubehalten. Wie erhalten wir mehr Absolventen? Gibt es plötzlich mehr gescheite junge Leute in der Schweiz? Die Versuchung die Ausbildung weniger intensiv oder leichter erträglich zu machen liegt in der Luft (ein Finanzierungsystem das sich nach Studierendenzahlen richtet tritt diesem Umstand auch nicht gerade entgegen). Dasselbe gilt in der Lehrlingsausbildung. In der Zentralschweiz gibt es noch so viele offene Lehrlingsstellen die nicht besetzt werden können (vorzeitige Abbrüche verschlechtern die Statistik zusätzlich). Vielleicht sind das einfach auch die Auswirkungen der antiautoritären Erziehung oder vielleicht eine Vernachlässigung der heranwachsenden Jugend um sie auf ein bevorstehendes Berufsleben vorzubereiten. Meine Kollegen von der Wirtschaft werfen wahrscheinlich an dieser Stelle wieder ein: “Das gibt sich wieder, Angebot und Nachfrage regelt alles”. Nicht ganz, die Ausbilder und deren Einrichtungen sind ebenso angesprochen wie Politiker. Angepasst Budgets, entschärfte Dozentenpensen und verbesserte Stipendien (von mir aus sogar Leistungsbezogen) wären sicher Diskussionswürdig.

Für mich gibt es nicht spannenderes als Informatik. Vielleicht sollten wir Informatiker ganz einfach mehr die Sprache der jungen Leute sprechen, schliesslich haben wir sie ja erfunden! Web 2.0 Web 3.0, Chats, SMS, MMS, iTunes, You Tube, My Face, Skype, etc. Wir haben die kommende Generation mitbestimmt, die lassen uns nicht im Stich, wir haben nur vergessen wie man mit ihnen kommuniziert. Ob im Grossen (unser Enterprise Lab) oder im Kleinen (Michi’s iPhone) die Informatik macht Spass und ersetzt mir täglich die Spielzeuge. Informatik hat eine grosse Zukunft, wahrscheinlich viel grösser als wir uns bis jetzt vorstellen können. Informatik ist kreativ, zukunftsbestimmend und überall zu jederzeit präsent.

2008-05-19 | Posted in: /etc | Comments Closed

Master Studium, gute Idee?

Ich werde immer wieder von Studenten gefragt, ob sich ein zusätzliches Masterstudium lohnt oder nicht. Dazu möchte ich Stellung nehmen. Man könnte sagen, im normalen Berufsleben, wenn jemand nicht gerade in der Forschung arbeitet, fällt ein Masterabschluss nicht ins Gewicht. Während ein(e) Masterstudierende(r) noch an den Büchern sitzt, kann ein Bachelor Abgänger schon eine ganze Stange Geld verdienen. Ist Geld das Wichtigste? Ich habe leider schon gesehen, dass bei Bewerbungen ein Masterabgänger einem Bachelorabsolventen vorgezogen wurde. genauso habe ich in meiner langen Laufbahn auch schon gesehen, dass gerade bei grossen Firmen und Staatsbetrieben interne Beförderungen und Lohnkategorien auf formellen Entscheidungskriterien wie “erreichte Abschlüsse” basieren. Also holt hier der (die) Masterstudierende(r) das beim zusätzlichen Studium verlorene Geld wieder rein, ganz zu Schweigen von den besseren Beförderungsmöglichkeiten. Nun was ist mit all jenen die Müde sind weiter in die Schule zu gehen und endlich ihren Beitrag zur besseren IT Welt beitragen möchten? Sind diese weniger wert auf dem Arbeitsmarkt? Sind das die schlechteren Entwickler? Nein – sicher nicht, die wurden schliesslich von uns ausgebildet, werden sich gut behaupten und unserer Schule zu guter Reputation verhelfen.
🙂

Meine Empfehlung ist folgende: Wenn das Interesse weiterhin zur Schule gehen zu wollen ebenso vorhanden ist wie das Bedürfnis vertieft in ein Spezialgebiet einzutauchen, so sind sie ein Masterkandidat. Wenn sie aber einfach mal in die Industrie* gehen möchten um sich zu orientieren, dann tun sie das unbedingt. Sollte spätere das Bedürfnis entstehen nochmals ein Studium aufzunehmen, können sie das problemlos tun (problemlos ist situationsbezogen, denn wenn sie eine Familie ernähren müssen ist das bestimmt nicht mehr so einfach). Sollten sie aber der Typ sein der ein ständiges Verlangen nach Wissen verspürt, so melden Sie sich bitte umgehend. Das ist mir jederzeit ein Kaffee bei Volker wert, um bei einem lockeren Gespräch ihre Anliegen zu diskutieren.

*Hr Diethelm wird mich hier wieder auf “Wirtschaft” korrigieren, wo es doch dieses Wort in vorliegenden Kontext im Englischen gar nicht gibt… bin nun mal “die hard” Informatiker und demzufolge englisch-orientiert.

2008-04-26 | Posted in: /etc | Comments Closed

Ein Mac, ein Unix und sehr viel Spass

Das glaubt mir niemend! Aber ich habe ueber 30 Zeugen inklusive unseren Datanbank Guru Prof. Olnhoff. Also da stehe ich vor ueber 3 jungen Studenten|innen und rede ueber Qualitaet an technischen Hochschulen. Auf meine Frage wie die Ausstrahlung einer Schule verbessert werden kann, kommen alle moeglichen (und abenteuerlichen) Antworten. Man ist sich einig: Die Qualitaet ist der strahlendste Punkt, den es zu beachten gilt. Streckt einer die Hand in die Hoehe und meint energisch: Um die Qualitaet zu steigern muss zuerst von dieser einseitigen Lernstrategie abstand genommen werden und immer nur Microsoft bezogen unterrichtet werden. Ich traue meinen Ohren nicht… und denke “Herr hast Du mich erhoert?” Unsicher frage ich nach, “Wie meinen Sie das?” “Man wird an dieser Schule richtig genoetigt Microsoft Produkte und Technologien zu verwenden.” Halleluja, denke ich nun einwenig erheitert. NUn kann ich’s nicht lassen und haake nach. “Wer ist auch dieser Meinung?” Jetzt kommts, ich hatte kein Bier, kein Red Bull, nichts. Fas die Haelfte der Klasse streckt mindestens einen Finger in die Hoehe. Ich kann die Studierenden schnell auffangen und ihnen versichern, dass sich dieser Umstand in den naechsten Monaten fuer sie dramatisch aendern wird. Dann naemlich beginnen sie die Kurse in ICT Konzipierung und Beschaffung und danach Enterprise Application. Da spricht man Unix, hoehrt Fibre Channel und klatscht den Takt von verteilten Systemen. Liebe Studenten|innen, ich bin 50, Unix ist 30 und die Nacht noch jung. Ich werde noch eine Weile an meinem neuen Mac verbringen und versuchen dessen Kommandozeile zu mastern. Kein klicken kann meine Streicheleinheiten auf der Bash Shell Prompt ersetzen (fremdgehen auf der Korn Shell ist erlaubt). 

2007-11-08 | Posted in: /etc | Comments Closed